Die KI erzählt etwas Falsches über dich. Was jetzt?

Eine veraltete Adresse, ein Preis von vorgestern, eine Leistung, die ihr gar nicht anbietet. Löschen lässt sich das nicht. Wir suchen die Quelle, aus der die Angabe stammt, ziehen sie nach und überwachen, was die Modelle danach sagen.

An der Quelle statt am Symptom Laufende Überwachung Sitz in der Schweiz

Es gibt keinen Knopf zum Richtigstellen

Die naheliegende Frage lautet: Wo meldet man das? Die Antwort ist unbefriedigend. Ein Korrekturformular für Marken gibt es bei keinem der grossen Anbieter.

Ein Sprachmodell hat keine Datenbank, in der dein Firmeneintrag steht. Es gibt wieder, was es aus dem Netz gelernt oder dort gerade gefunden hat. Eine falsche Aussage ist deshalb selten ein Fehler des Modells. Sie ist meistens ein Abbild dessen, was irgendwo über dich geschrieben steht.

Daraus folgt der Weg: nicht die Antwort bekämpfen, sondern die Quelle ändern, aus der sie stammt.

Drei Hebel, die tatsächlich greifen

In dieser Reihenfolge, weil jeder Schritt auf dem vorherigen aufbaut.

Die Quelle finden

Zuerst klären wir, woher die Angabe kommt. Bei Diensten, die live im Netz suchen, stehen die Quellen unter der Antwort. Bei Angaben aus dem Trainingsstand suchen wir die Stelle im Netz, die am besten dazu passt. Ohne diesen Schritt behandelt man das Symptom.

Die eigenen Seiten richtigstellen

Die korrekte Angabe kommt auf eine Seite, die dir gehört, mit Datum und in einer Formulierung, die ein Modell als Aussage erkennt. Nicht versteckt im Fliesstext, sondern als klarer Satz. Das ist der Teil, den du selbst in der Hand hast.

Fremde Quellen nachziehen

Verzeichnisse, Fachportale, Presseartikel, Wikipedia-nahe Quellen: Wo die falsche Angabe steht, gehen wir auf den Betreiber zu. Wo die richtige fehlt, sorgen wir dafür, dass sie dort auftaucht. Das ist der aufwendige Teil und der mit der grössten Wirkung.

Laufend messen

Ein Prompt-Set zu deiner Marke läuft regelmässig gegen ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews. So siehst du, ob die Korrektur ankommt, und eine neue Falschaussage fällt auf, bevor ein Kunde sie meldet.

Rückmeldung an die Dienste

Google nimmt am AI Overview eine Rückmeldung entgegen, Perplexity über das Flaggen-Symbol unter der Antwort. Wir nutzen diese Wege, aber wir bauen nicht darauf: Sie sind unverbindlich, ohne Frist und ohne Antwort über den Ausgang.

Wenn es rechtlich wird

Bei Aussagen, die geschäftsschädigend sind, führt Google einen eigenen rechtlichen Meldeweg. Wir sagen dir, wenn wir einen Fall in dieser Kategorie sehen. Die Vertretung übernimmt dann ein Anwalt, nicht wir.

Löschen können wir nichts

Niemand kann einem Sprachmodell einen Satz verbieten. Wer das zusagt, verkauft dir etwas, das er nicht liefern kann.

Was wir beeinflussen, ist die Grundlage. Stimmt die Quellenlage, ändert sich die Antwort mit hoher Wahrscheinlichkeit beim nächsten Durchgang des jeweiligen Systems. Wann dieser Durchgang stattfindet, entscheidet der Anbieter.

Bei Diensten, die live suchen, kann das innert Tagen wirken. Stammt die Angabe aus dem Trainingsstand eines Modells, kann es bis zum nächsten Modellwechsel dauern. Einen Zeitpunkt nennen wir deshalb nicht.

Von der Meldung bis zur Gegenprobe

1

Bestandsaufnahme

Wir fragen die Systeme mit einem Prompt-Set zu deiner Marke ab und halten fest, was sie sagen. Daraus entsteht die Liste der Aussagen, die nicht stimmen, sortiert nach Schadenspotenzial.

2

Quellenarbeit

Je Falschaussage die Quelle suchen, eigene Seiten richtigstellen, fremde Einträge nachziehen. Was bei Dritten liegt, dauert länger, weil dort jemand anders entscheidet.

3

Gegenprobe

Dasselbe Prompt-Set läuft weiter. Du siehst im Monatsbericht, welche Aussagen sich geändert haben und welche noch stehen. Was hartnäckig bleibt, gehen wir erneut an.

Wo das hingehört

Diese Arbeit setzt voraus, dass du weisst, bei welchen Fragen deine Marke überhaupt vorkommt. Das klärt das Prompt-Mapping. Und sie verlangt Inhalte, die ein Modell als Quelle brauchbar findet, worum sich das Zitations-Engineering kümmert.

Den Gesamtzusammenhang beschreibt unsere GEO- und LLMO-Betreuung. Wer selbst anfangen will, findet die Schritte im Schweizer GEO Framework.

Brand-Sentiment ist Teil der GEO-Betreuung ab 1'500.- pro Monat, bei zwölf Monaten Laufzeit ab 1'425.- pro Monat.

Häufige Fragen zu Brand-Sentiment

Kann man eine Falschaussage bei OpenAI melden und löschen lassen?

Als Unternehmen nicht. Das Privacy Portal von OpenAI nimmt Anträge zu personenbezogenen Daten natürlicher Personen entgegen, verlangt dafür einen amtlichen Ausweis und wägt jeden Fall gegen Meinungsfreiheit und öffentliches Interesse ab. Eine falsche Angabe über eine Firma fällt nicht darunter. Ein Korrekturformular für Marken gibt es bei keinem der grossen Anbieter.

Was bringen die Rückmeldefunktionen in den Diensten?

Google nimmt am AI Overview eine Rückmeldung mit Kategorie und Freitext entgegen, Perplexity über das Flaggen-Symbol unter der Antwort. Beides ist unverbindlich: Es gibt keine Frist, keine Rückmeldung über den Ausgang und keinen Anspruch auf Korrektur. Wir nutzen diese Wege, stützen die Arbeit aber nicht darauf.

Warum sagt die KI überhaupt etwas Falsches über uns?

Meist aus drei Gründen. Die Angabe stand einmal so im Netz und ist veraltet. Oder sie steht auf einer Seite, die wir nicht kontrollieren, etwa in einem Verzeichnis. Oder das Modell kombiniert zwei richtige Angaben zu einer falschen Aussage. Welcher Fall vorliegt, klärt die Quellensuche.

Wie lange dauert es, bis sich eine Antwort ändert?

Das hängt davon ab, wann das jeweilige System seine Quellen neu einliest. Bei Diensten, die live im Netz suchen, kann es Tage dauern. Bei Angaben, die aus dem Trainingsstand stammen, kann es Monate dauern oder bis zum nächsten Modellwechsel. Garantieren lässt sich kein Zeitpunkt.

Was ist, wenn die Falschaussage rechtlich relevant ist?

Dann gehört sie zu einem Anwalt, nicht zu einer Agentur. Google führt für solche Fälle einen eigenen rechtlichen Meldeweg, der auch Knowledge-Panel-Karten abdeckt. Wir sagen dir, wenn wir einen Fall in dieser Kategorie sehen, übernehmen aber keine rechtliche Vertretung.

Was kostet das?

Brand-Sentiment ist Teil der GEO- und LLMO-Betreuung ab 1'500.- pro Monat, bei zwölf Monaten Laufzeit ab 1'425.- pro Monat.

Für diese Unternehmen haben wir bereits gearbeitet
Swisscom Wingo SIXT EnBW Search.ch Local.ch

Finden wir heraus,
was die KI über dich sagt.

Wir fragen die Systeme mit einem Prompt-Set zu deiner Marke ab und zeigen dir, was davon nicht stimmt. Kostenlos und unverbindlich.

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