Agentic Web
Die Entwicklung, bei der nicht nur Menschen, sondern auch autonome KI-Agenten das Web nutzen – um zu recherchieren, zu vergleichen und zu handeln.
Was ist das Agentic Web?
Das Agentic Web beschreibt eine Entwicklungsstufe des Internets, in der nicht mehr ausschliesslich Menschen das Web bedienen, sondern zunehmend auch autonome KI-Agenten. Diese Agenten handeln im Auftrag eines Nutzers: Sie recherchieren Informationen, vergleichen Angebote, treffen Vorauswahlen und führen Aufgaben aus – oft über mehrere Websites und Dienste hinweg.
Während das klassische Web auf visuelle Oberflächen für Menschen ausgelegt ist, braucht das Agentic Web maschinenlesbare Schnittstellen und Strukturen, über die Agenten zuverlässig interagieren können. Das verändert, wie Unternehmen online auffindbar und nutzbar sein müssen.
Wie funktioniert das Agentic Web?
Damit Agenten verlässlich agieren können, stützt sich das Agentic Web auf offene Standards statt auf das Auslesen menschlicher Oberflächen. Die wichtigsten Bausteine sind:
- Agent-zu-Agent-Kommunikation – über Protokolle wie A2A (Agent2Agent) sprechen Agenten direkt miteinander, statt Webseiten zu scrapen.
- Tool- und Datenzugriff – über das Model Context Protocol (MCP) nutzen Agenten konkrete Funktionen und Daten einer Anwendung.
- Maschinenlesbare Profile – Agent Cards und strukturierte Daten beschreiben, was ein Unternehmen anbietet und wie es angesprochen werden kann.
Was bedeutet das Agentic Web für Unternehmen?
Im Agentic Web entscheidet zunehmend ein Agent darüber, welche Anbieter einem Nutzer überhaupt vorgeschlagen werden. Ein Unternehmen, das nur für menschliche Besucher optimiert ist, kann von Agenten übersehen werden – selbst bei guten klassischen Rankings.
Deshalb gewinnt die Agent-Readiness (AAO) an Bedeutung: die gezielte Vorbereitung eines Unternehmens auf die agentische Nutzung. Bei SEOX behandeln wir das Agentic Web als Fortsetzung der Entwicklung von SEO über GEO hin zur agentenfähigen Website.
Agentic Web, SEO und GEO
Das Agentic Web löst SEO und GEO nicht ab, sondern erweitert sie um eine dritte Ebene: Menschen finden über Suchmaschinen, generative Systeme fassen Inhalte zusammen, und Agenten interagieren direkt mit Diensten. Wer alle drei Ebenen bedient, bleibt in der KI-Ära sichtbar und nutzbar.