MCP (Model Context Protocol)
Offener Standard von Anthropic, über den KI-Agenten die Tools und Daten einer Anwendung nutzen können.
Was ist das Model Context Protocol (MCP)?
Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard von Anthropic, über den KI-Agenten und Sprachmodelle die Tools und Daten einer Anwendung nutzen können. Statt Funktionen für jede Anwendung individuell anzubinden, definiert MCP eine einheitliche Schnittstelle – vergleichbar mit einem gemeinsamen Stecker zwischen Agenten und Diensten.
MCP hat sich zum verbreitetsten Standard für die Anbindung von KI-Agenten an externe Tools entwickelt und wird von zahlreichen Anwendungen und Agenten-Frameworks unterstützt.
Wie funktioniert MCP?
MCP folgt einem Client-Server-Modell. Eine Anwendung stellt einen MCP-Server bereit, der seine Fähigkeiten beschreibt; ein Agent agiert als MCP-Client und nutzt diese Fähigkeiten. Ein MCP-Server kann anbieten:
- Tools – ausführbare Funktionen, die ein Agent aufrufen kann (z. B. eine Suche oder eine Buchung).
- Ressourcen – strukturierte Daten und Inhalte, die ein Agent lesen darf.
- Prompts – vordefinierte Vorlagen, die dem Agenten den korrekten Umgang mit dem Dienst erleichtern.
So kann ein Agent eine Anwendung gezielt und kontrolliert nutzen, ohne deren Oberfläche nachzubilden oder zu scrapen.
MCP, A2A und das Agentic Web
MCP und A2A (Agent2Agent) sind komplementär: MCP regelt, wie ein Agent auf die Tools und Daten einer Anwendung zugreift, während A2A die Kommunikation zwischen Agenten regelt. Zusammen bilden sie das technische Fundament des Agentic Web.
Für Unternehmen ist ein eigener MCP-Server ein zentraler Baustein der Agent-Readiness (AAO): Er macht Leistungen und Daten direkt für Agenten nutzbar, statt nur für menschliche Besucher.
MCP in der Praxis bei SEOX
Bei SEOX setzen wir MCP-Server als Teil unserer Agent-Readiness-Massnahmen ein, damit KI-Agenten die relevanten Informationen und Funktionen eines Unternehmens sauber und kontrolliert ansprechen können.